|
Joseph Smith (1805 -1844) ist der Gründer
des Mormonismus.
Er schrieb über sich selbst:
"In all diesen eidesstattlichen Erklärungen, Anklagen,
ist alles vom Teufel - alles Korruption. Kommt!, ihr Verfolger!, ihr
falschen Schwörer! Die gesamte Hölle möge überkochen! Ihr brennenden
Berge, lasst euer Lava herabfließen! aber ich werde zum Schluß doch
obsiegen. Ich habe mit mehr zu prahlen, als irgend ein Mensch je hatte.
Ich bin der einzige Mensch, der jemals in der Lage war, die ganze Kirche
zusammenzuhalten, seit den Tagen Adams...Weder Paulus, Johannes, Petrus
noch Jesus waren in der Lage dazu." (History of the Church,
Vol 6. S. 408, 409)
"Gott machte Aaron zum Mundstück für die Kinder Israels
und er wird mich zu Gott für euch an seiner statt machen und
die Ältesten zum Mundstück für mich; und wenn ihr das nicht
mögt, müsst ihr es bleiben lassen." (History of the
Church, Vol. 6, S. 319-320, 1844)
Smith wird von den Mitgliedern als Prophet, Seher und Offenbarer verehrt.
Seine Verehrung führte nicht selten zu Aussagen wie dieser:
"Der Tag wird kommen meine Damen und Herren, ob
sie zur Kirche gehören oder nicht, wo sie zu (Joseph Smith) aufsehen
werden, wie zu einem Gott." (Heber C. Kimball, Journal
of Discourses, 5:88)
Brigham Young machte ihn Gott gleich,
in dem er sagte, dass niemand ohne seine Zustimmung in den Himmel kommen
würde:
"Kein Mann und keine Frau wird jemals in dieser
Disepensation in das celestiale Reich Gottes eintreten, ohne die
Zustimmung von Joseph Smith ... jeder Mann und jede Frau müssen
das Zertifikat von Joseph Smith jr. haben, als Pass für ihr Eintreten
in die Wohnungen, wo Gott und Christus sind." (Journal of
Discourses, vol. 7, S. 289 ,1869)
"Ich möchte jetzt meine Heilige Schrift liefern – Wer auch immer bekennt, dass Joseph Smith von Gott
gesandt wurde… dessen
Geist ist von Gott; und jeder Geist, der nicht bekennt, dass Gott Joseph Smith gesandt hat und das ewige Evangelium ihm und durch ihn offenbart
hat, ist vom Anti-Christen…" (Journal of
Discourses, vol. 8, S. 176)
In der mormonischen Kirchengeschichte schrieb Smith über sich selbst:
"Ich bin ein Jurist; ich bin ein großer Jurist und begreife Himmel, Erde und Hölle, um Wissen hervorzubringen, das sämtliche
Juristen, Ärzte und andere große Körperschaften abdecken wird." (History of the Church, Bd. 5, S. 289)
"Engagiert keine Juristen oder bezahlt sie für ihr Wissen, denn ich habe gelernt, dass sie nichts wissen. Ich weiß mehr
als sie alle." (History
of the Church, Bd. 5, S. 467)
"Ich bekämpfe die Irrtümer aller Zeiten; ich stoße auf die Gewalt von Pöbelhaufen; ich werde mit den Verhandlungen
der exekutiven Autorität fertig; ich zerschlage den gordischen Knoten der Mächte und ich löse mathematische Probleme der Universitäten
mit diamantenechter Wahrheit; und Gott ist der 'Mann zu meiner Rechten'." (History of the Church, Bd. 6, S.
78)
Smith gab vor, diverse Erscheinungen
und Offenbarungen gehabt zu haben. Er gründete die Kirche Jesu Christi
der Heiligen der Letzten Tage, von der er behauptete, dass es die einzig
wahre Kirche auf Erden sei, brachte das Buch Mormon hervor, war General,
Bürgermeister, Freimaurer, Anwärter auf das Präsidentenamt und wurde
letztlich 1844 in Carthage, Illinois ermordet. Bei der genaueren Betrachtung seines Lebens fällt auf, dass er wohl an einer narzisstischen
Persönlichkeitsstörung litt, anders sind seine maßlose Selbstüberschätzung und Egozentrik nicht zu erklären.
Viele Mormonenbücher
berichten in hingebungsvoller Weise von dem Menschen Joseph Smith, wobei
anzumerken ist, dass die Geschichte der Mormonen von den eigenen Schreibern
und Historikern immer wieder geschönt und verfälscht wurde.
Dadurch bleibt den Mitgliedern ein objektives Bild verwehrt. Hier einige
Fakten, die die Mitglieder meist nicht wissen oder gerne verdrängen.
|