Die Mormonen - Zwischen 'Wahrheit' und Wirklichkeit
Das Wort der Weisheit

Wer kennt sie nicht, die Geschichte des jungen Joseph Smith, der einer sehr schmerzhaften Knochenoperation unterziehen musste und es ablehnte auch nur einen Tropfen Alkohol zu sich zu nehmen, um die Schmerzen zu lindern.
Diese Begebenheit wird von den Mitgliedern der Kirche oft benutzt, um Joseph Smith als eine Art Abstinenzler darzustellen. So sehr man die Tapferkeit des kleinen Joseph bewundern muss, so sehr steht sie im Widerspruch zu seinen Gewohnheiten in seiner Zeit als Prophet.

Wir wollen nun das Wort der Weisheit etwas näher begutachten. Bekanntlich erhielt Joseph Smith am 27.02.1833 eine Offenbarung, die zu gesunder Lebensführung aufrief. Dazu gehörten der Verzicht auf Alkohol, Tabak und heißer Getränke. Heiße Getränke beschränken sich heute auf Kaffee und schwarzen Tee. Dies war aber nicht immer so. Im Jahre 1868 machte der Apostel George Q. Cannon folgende Aussage:

„ Uns wurde gesagt und dies ziemlich klar, dass heiße Getränke - Tee, Kaffee, Schokolade, Kakao, und alle Getränke dieser Art nicht gut für den Menschen sind... wir müssen unsere Kinder richtig ernähren... wir dürfen ihnen nicht erlauben Likör oder heiße Getränke zu sich zu nehmen oder heiße Suppen..." 1

Das Verständnis zu heißen Getränken scheint sich verändert zu haben. Heiße Getränke sind heute solche, die Coffein oder Teein enthalten. Damit entbrannte die in der Kirche schon seit Jahrzehnten heiße Diskussion um Coca-Cola und Schokolade. Während Coca-Cola eine Zeit lang verpönt war und heute im europäischen Raum auch noch ist, wird der Genuss von Schokolade und Kakao problemlos gebilligt, obwohl auch diese Coffein enthalten. Ich erinnere mich, dass ich in einem meiner ersten Tempelinterviews danach gefragt wurde, ob ich Cola trinken würde. Als ich kurz darauf auf Mission berufen wurde, stellt ich mit Erschrecken fest, dass alle Amerikaner mit Leidenschaft Cola tranken. Ich empfand es damals als „Sünde", wie viele meiner europäischen Mitstreiter. Das die „Gesetze Gottes" scheinbar in bestimmten Ländern anders gelten, zeigen die seit Jahren an der BYU aufgestellten Cola-Automaten.

Heute kann ich über dieses Thema nur den Kopf schütteln. Zeigt es doch auf, wie leicht Menschen beeinflussbar sind und wie viel Unsinn man im Namen eines Gebotes unter die Menschen bringen kann. Interessant ist auch, wie der im Wort der Weisheit festgelegte Rat, Fleisch nur im Winter oder in Notzeiten zu gebrauchen, kollektiv missachtet wird. Und dies besonders bei den amerikanischen Mormonen, die durchschnittlich mehr Fleisch verzehren, als alle anderen Amerikaner (Quelle).

Wenden wir uns daher den ernsteren Problemen des Wortes der Weisheit zu. Bekanntlich wurde das Wort der Weisheit gegeben, nachdem Joseph Smith auf Drängen seiner Frau, die regelmäßig den mit Tabak vollgespuckten Raum der Schule der Propheten säubern musste, über das Problem nachdachte. Außerdem störten den Propheten die Tabakrauchwolken im Raum.

Allerdings ist es interessant zu betrachten, dass die Inhalte des Wortes der Weisheit zu dieser Zeit nicht neu waren. Damals traten die so genannten „Mäßigkeits Gesellschaften" auf. Diese Gesellschaften lehnten Alkohol, Tabak, Tee, Kaffee und den übermäßigen Genuss von Fleisch ab. Eine Gesellschaft wurde sogar die „Kalt-Wasser-Gesellschaft" genannt. Es gab über 6000 solcher Gesellschaften in den frühen 30er Jahren. Die Bewegung begann aber schon in den 20er Jahren und war eine Art Modeerscheinung. Interessant, dass genau in diesem „Gesundheitsfieber" das Wort der Weisheit mit den selben Inhalten gegeben wurde.

Das Wort der Weisheit hat heute eine zentrale Rolle in der Kirche eingenommen. Wer in den Tempel möchte - und damit in die höchste Herrlichkeit - der muss sich an dieses Gebot halten. Es ist Bestandteil des Tempelinterviews. Wer also beispielsweise Tee oder Kaffee trinkt, kann nicht in die Gegenwart Gottes eingehen.

Die meisten Mitglieder sind der Annahme, dass Joseph Smith sich ebenso exakt an diese Weisung, die erst später ein Gebot wurde, gehalten habe, wie die Mitglieder heute. Doch der Schein trügt. In der Tat wäre Joseph Smith selbst heute nicht in der Lage, in den Tempel zu gehen.
Wir lesen beispielsweise in der offiziellen Kirchengeschichte von Joseph Smith:

„ Der Rat fuhr mit der Untersuchung einiger Anklagen fort, die von Elder Rigdon gegen Martin Harris vorgebracht wurden. Eine davon war, dass er (Harris) A.C. Russel erzählte, dass Joseph Smith zu viel Likör trank, während er das Buch Mormon übersetzte......
Bruder Harris erzählte Russel nicht, dass Bruder Joseph während der Übersetzung zu viel Likör trank aber das dieses sich vor der Übersetzung des Buches ereignete."
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Man könnte argumentieren, dass dieses sich vor der Offenbarung zugetragen habe aber es geht noch weiter. Wieder lesen wir in der Kirchengeschichte aus dem Jahre 1843:

„ Mittwoch, 3. - Ich wurde zum Büro gerufen und trank ein Glas Wein mit Schwester Jenetta Richards, der von ihrer Mutter in England gemacht wurde...." 3

Benjamin F. Johnson, ein persönlicher Freund von Joseph Smith schrieb über ihn:

„ ... er lehnte nicht immer den Wein ab, 'der das Herz fröhlich macht'". 4

Und weiter aus der offiziellen Kirchengeschichte aus dem Jahre 1836:

„ Als wir von einigen der Erfrischungen nahmen , wurden unsere Herzen von der Frucht des Weines froh gemacht." 5

Den Höhepunkt zum Thema Alkokolgenuss finden wir jedoch am Todestag von Joseph Smith im Gefängnis zu Carthage. Die Kirchengeschichte berichtet:

„ Bevor der Gefängniswärter kam, brachte sein Boy etwas Wasser und sagte, dass die Wache etwas Wein wollte. Joseph gab Dr. Richards zwei Dollar für die Wache....
Die Wache ließ sofort eine Flasche Wein holen, dazu Pfeifen und zwei kleine Streifen Tabak. Und eine der Wachen brachte dies alles hinein, nachdem der Gefängniswächter gegangen war. Dr. Richards öffnete die Flasche und gab ein Glas an Joseph, der davon trank, so wie Bruder Taylor und der Doktor...."
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Einige Gelehrte versuchen zu argumentieren, dass hierbei Wein für das Abendmahl im Gefängnis verwendet wurde. Dies ist aber nicht so. John Taylor selbst weist diese Aussage in der Kirchengeschichte zurück:

„ Einige Zeit nach dem Essen, ließen wir etwas Wein kommen. Von manchen wird gesagt, dass wir diesen für das Abendmahl kommen ließen. Dies ist aber nicht der Fall. Unsere Gemüter waren allgemein stumpf und schwer und er wurde gebracht, um uns zu beleben." 7

Erschreckend ist die Tatsache, dass die Kirchenhistoriker Änderungen an der offiziellen Kirchengeschichte vorgenommen haben, um die Probleme mit dem Wort der Weisheit zu verbergen.
Beispielsweise bat in der ursprünglichen Version Joseph Smith Bruder Markam im Gefängnis, um „eine Pfeife und etwas Tabak" für Apostel Richards, um seinen Magen zu beruhigen. Diese Aussage wurde später in „Medizin" geändert. 8

Bei einer anderen Gelegenheit gab Smith an „ein Glas Bier" in Moessers getrunken zu haben. Diese Aussage fehlt heute komplett. Sieben Worte wurden gestrichen.9 Aber nicht nur Joseph Smith trank Alkohol, sondern auch die meisten der damaligen Apostel, wie in der Kirchengeschichte belegt ist. 10
Joseph Smith selbst hatte gar einen Laden, in dem neben Zucker, Salz und anderen Dingen auch Tee und Kaffee verkauft wurde. Weiter wurden Tee und Kaffee auch in seinem Haus angeboten. 11

In der Kirchengeschichte ist auch belegt, dass manche Mitglieder sich aufgrund des Beispiels von Joseph Smith nicht mehr an das Wort der Weisheit hielten, obwohl sie erkannten, dass dies falsch war. 12

Joseph Smith trank aber nicht nur Alkohol und brach das Wort der Weisheit Zeit seines Lebens, sondern er hatte auch eine Bar und als Bürgermeister von Nauvoo, die Rechte, Alkohol in beliebiger Quantität zu verkaufen. In der Kirchengeschichte von 1843 lesen wir:

„ .. dass der Bürgermeister von Nauvoo [Joseph Smith] und die von ihm Bevollmächtigten, Alkohol in beliebiger Menge verkaufen können, wie es ihm und seiner Weisheit obliegt, für die Gesundheit und dem Wohlergehen von Reisenden und Besuchern, die von Zeit zu Zeit sein Haus besuchen." 13

Joseph Smiths Sohn berichtete einmal folgendes:

„ Etwa im Jahre 1842 wurde ein größeres Haus für uns gebaut... und ein Schild wurde angebracht auf dem stand: 'The Nauvoo Mansion'... Mutter sollte die Vermieterin sein und machte bald darauf eine Reise nach Saint Louis.
Als sie zurückkehrte fand sie im Empfangsraum... eine Bar, mit Theke, Regalen, Flaschen, Gläser und anderem Zubehör für eine voll ausgestattete Taverne mit Porter Rockwell als Verantwortlichem. Sie war sehr überrascht und verstimmt über diese Aufmachung,...' Joseph', fragte sie, 'Was bedeutet diese Bar in diesem Haus?' ... Wie sieht es aus, wenn der Führer eines religiösen Vereinigung in einem Hotel einen Likör-Verkauf unterhält?'
Er erinnerte sie daran, dass alle Tavernen ihre Bars hätten, in denen Liköre verkauft oder ausgeschenkt würden...."
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Emma Smith forderte den Propheten dann auf, die Bar zu entfernen oder sie würde ansonsten in ein anderes Haus ziehen. Er entsprach sogleich ihrem Wunsch und entfernte die Bar.
Auch Brigham Young unterlag für Jahre diesen Problematiken, unterhielt eine Bar in Salt Lake City, kaute Tabak und trank Tee. Er unterhielt sogar eine Schnapsbrennerei. Über Jahre hinweg wurden Tee, Kaffee und Tabak nach Salt Lake importiert. Da die Ausgaben für Tabak sehr hoch waren, empfahl Young sogar den eigenen Tabakanbau in Utah. 15

Young berichtete 1867, dass die meisten der Bischöfe Probleme mit dem Wort der Weisheit hätten. Laut dem Kirchenhistoriker Dr. Leonard J. Arrington, war dieses Jahr wohl auch der Beginn eines strengeren Verhaltens gegenüber dem Wort der Weisheit.
Doch noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts und darüber hinaus waren Mormonen in den Verkauf von Tee, Kaffee, Tabak und Alkohol involviert. Laut des Salt Lake Tribune vom 14. Juli 1908, versuchten Führer der Kirche das Monopol für den Verkauf von Alkohol in Utah aufrecht zu erhalten.

Von Kirchenseite wird zu diesem Thema argumentiert, dass das Wort der Weisheit anfangs kein Gebot war und erst später eines wurde. Selbst wenn dem so ist, stellen sich unweigerlich folgende Fragen: Warum nahm der Prophet Joseph Smith (und auch andere Führer der Kirche) keine Vorbildfunktion ein und ignorierte den „Rat des Herrn" in Bezug auf die Gesundheit, während andere Mitglieder sich längst an das Wort der Weisheit hielten und laut Kirchengeschichte dies auch schon als ein Gebot ansahen. Warum wurde bis Anfang des 20. Jahrhunderts Tee, Kaffee, Tabak und Alkohol innerhalb der Kirche benutzt, verkauft und hergestellt? Warum gibt es keinen festgelegten Zeitpunkt, für den Beginn des Wortes der Weisheit als Gebot? Wer hat die Offenbarung erhalten, dass es von nun an ein Gebot sein soll?

Weiter wird behauptet, dass Joseph Smith seinerzeit nicht wissen konnte, dass Tabak schädlich ist und demnach inspiriert war, als das Wort der Weisheit offenbart wurde. Interessant zu wissen ist jedoch die Tatsache, dass einige Zeitgenossen Joseph Smiths schon längst wussten, dass Tabak schädlich ist. Im Wayne Sentinel, einer Zeitung, die in der Nachbarschaft von Joseph Smith herausgegeben wurde, stand in einem Artikel von 1829 folgendes:

„ Es ist wirklich erstaunlich, dass einzelne gefunden werden können, die, nachdem sie die schmerzlichen Empfindungen erfahren haben, die fast immer vom ersten Gebrauch von Tabak stammen, noch bereit sind, diese ein zweites Mal wiederkehren zu lassen...
Tabak ist in der Tat, ein absolutes Gift. "
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Standen der Prophet und manche seiner Nachfolger wirklich hinter dem Wort der Weisheit? Anscheinend nicht. Was kann dann der Grund für diese so genannte Offenbarung gewesen sein? Wahrscheinlich nicht mehr als eine Erscheinung und Denkweise der Zeit, wie in vielen anderen Dingen auch. Auch wenn dieser Gesundheitskodex einige gute Inhalte hat und es sicher wünschenswert wäre, dass mehr Menschen sich an solche Regeln hielten - oder ihnen zumindest näher kämen - widerspricht das Verhalten des Propheten und der heute so akribischen Gehorsam zu diesem „Gebot" jeglichem Glauben an eine Offenbarung. Dass heute niemand in den Tempel gehen kann, der etwa Schwarztee trinkt, ist verglichen mit den Gewohnheiten des Propheten reine Ironie. Und es stellt sich wirklich die Frage, ob Gott den Zugang zum Himmel tatsächlich beim vernünftigen und mäßigen Gebrauch (von Drogen mal abgesehen) dieser Produkte verschließen würde. Das Neue Testament gibt dazu keine Grundlage.

Neuste Studien zum Thema Alkohol zeigen sogar auf, dass gemäßigter Alkoholgenuss weitaus gesünder ist, als reine Abstinenz.

Aus der Amazon.com Rezension zur Veröffentlichung von Prof. Dr. Hans Hoffmeister:

"Alkoholkonsum in Deutschland und seine gesundheitlichen Aspekte", Hans Hoffmeister, F.P. Schelp, D. Böhning, B. Dietz, W. Kirschner, Berlin, 1999

"Der Konsum alkoholischer Getränke (Menge, Häufigkeit) in der deutschen Wohnbevölkerung wird differenziert beschrieben. Zusammenhänge zwischen den Trinkgewohnheiten einerseits sowie wichtigen Gesundheitsindikatoren andererseits werden dargestellt. Weiter werden die Sterberaten an Herz-Kreislaufkrankheiten und an allen Todesursachen von Abstinenten und Gruppen mit unterschiedlichem Alkoholkonsum verglichen. Diese erste größere Analyse zum Alkoholkonsum und seine gesundheitlichen Auswirkungen bestätigt internationale Erkenntnisse, daß leichter und moderater Alkoholkonsum unabhängig von der Getränkeart subjektive und objektive gesundheitliche Vorteile mit sich bringt und mit einer statistisch signifikant niedrigen Sterblichkeit verbunden ist, starker und sehr starker Alkoholgenuß bewirkt aber das Gegenteil. Die Analysen wurden auf dem aktuellen Stand des epidemiologischen Wissens und der statistisch-epidemiologischen Verfahren durchgeführt.

Die große Mehrheit der Deutschen konsumiert lebenslang alkoholische Getränke und bleibt dabei maßvoll. Das belegen Auswertungen der Nationalen Gesundheits-Surveys. Diese erste Untersuchung an einer großen und repräsentativen Bevölkerungsstichprobe zeigt auch klar, daß maßvoller Umgang mit Alkohol gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Im Vergleich mit Abstinenten, aber auch mit starken Trinkern, fühlen sich die vielen Menschen, die Bier, Wein und andere Alkoholika in geringen oder moderaten Mengen genießen, gesünder, schneiden bei wichtigen Risikofaktoren für Herz und Kreislauf besser ab und haben ein erheblich kleineres Sterberisiko."

Und vielleicht noch ein Schlusssatz: Im Verbrauch von Antidepressiva liegt Utah mit 70% Mormonenanteil weit über dem Durschnitt der anderen US-Staaten. Besonders mormonische Frauen lassen sich die Medikamente verschreiben. Weiter stellt Diabetes und der Gebrauch von Schmerzmitteln ein ernsthaftes Problem dar. Aber darüber steht ja nichts im Wort der Weisheit.....


Fußnoten

1 George Q. Cannon, Journal of Discourses, Bd. 12, S.221,223

2 History of the Church, Vol 2. S.26

3 History of the Church, Vol 5. S.380

4 Brief von Benjamin F. Johnson an Elder George S. Gibbs, 1903. Zitiert in Mormonism - Shadow or Reality, von Jerald und Sandra Tanner, S.407

5 History of the Church, Vol 2. S.369

6 History of the Church, Vol 6. S.616

7 History of the Church, Vol 7. S.101

8 History of the Church, Vol 6. S.614, verglichen mit Millenial Star, Vol 24, S.471

9 History of the Church, Vol 6. S.424, verglichen mit Millenial Star, Vol 23, S.720

10 History of the Church, Vol 4. S.120

11 History of the Church, Vol 4. S. 483, Journal of Discourses , Vol 2, S.214

12 History of the Church, Vol 2. S. 252

13 History of the Church, Vol 6. S. 111

14 The Saint's Herald, 22. Januar 1935, S.110. Zitiert in Major Problems of Mormonism, von Jerald und Sandra Tanner, S.67

15 Dr. Leonrad J. Arrington, BYU-Studies 1959, S. 43-44. Brigham Young, Journal of Discourses, Vol. 9, S.35)

16 The Wayne Sentinel, 6. November, 1829. Zitiert in Major Problems of Mormonism, von Jerald und Sandra Tanner, S.67